Rostock/Rerik (energate) – Der Windradbauer und Erneuerbarenprojektierer Eno Energy wird im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens in seine Einzelteile zerlegt. Für die Geschäftsbereiche technischer Service und kaufmännische Betriebsführung haben sich Investoren gefunden. Insolvenzverwalter Christoph Morgen von der Kanzlei Brinkmann & Partner teilte mit, die Vertragsverhandlungen mit potenziellen Übernehmern seien in der finalen Phase. Weitere Gespräche laufen demnach bezüglich der Übernahme einzelner, bereits aufgenommener Windkraftprojekte. Die Fertigung von Windkraftturbinen am Standort Rostock steht indes vor der Schließung. Das bisherige Verfahren habe gezeigt, „dass kein belastbares Investoreninteresse vorhanden ist, erklärte Insolvenzverwalter Morgen. Der Belegschaft der Fertigung hat das Unternehmen die Kündigung ausgesprochen, lokalen Medien zufolge sind 160 Mitarbeitende betroffen. Eno Energy produziert Windkraftturbinen und entwickelt teilweise auch Windparks in Eigenregie. Das Unternehmen musste im Oktober Antrag auf Insolvenzeröffnung einreichen. /rb


