Lausanne/Bliesdorf (energate) – Der schweizerische Energiekonzern Alpiq forciert weiter seine Aktivitäten in Deutschland. Das Unternehmen aus Lausanne hat die Projektrechte für Batteriespeichervorhaben im Gesamtumfang von 370 MW erworben. Die Großbatterien seien in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen-Anhalt geplant und sollen 2026 Baureife erlangen, teilte Alpiq mit. Finanzielle Details zu der Investition machten die Schweizer nicht öffentlich.
Realisiert werde das Portfolio von SPP Development, einem Projektentwickler mit Sitz im ostdeutschen Bliesdorf, hieß es weiter. „Deutschland ist ein sehr wettbewerbsintensiver und komplexer Markt für Batteriespeicher. Viele Projekte warten auf Netzzugang und Genehmigungen“, erklärte Lukas Gresnigt, Head International und Geschäftsleitungsmitglied bei Alpiq. Der Konzern ist im Geschäftsfeld Batteriespeicher europaweit engagiert. Jenseits der Schweiz realisiert Alpiq derzeit unter anderem in Frankreich und Finnland verschiedene Vorhaben, die 2027 in Betrieb gehen sollen. Jüngster Zukauf vor der Transaktion in Deutschland war ein 125-MW-Projekt im finnischen Haapajärvi. /mj/pa


